Dem "Eifelgold" im Nationalpark Eifel auf der Spur

Hund wandern Eifelgold
Hund wandern Eifelgold
Hund wandern Eifelgold
Hund wandern Eifelgold
Hund wandern Eifelgold

Ort:

Einruhr

Tourenlänge:

ca. 8,5 km bis zur Urfttalsperrre - zurück per Boot über den See

ca. 12 km falls nur eine Teilstrecke des Rückwegs per Boot erfolgt

ca. 16 km wenn die ganze Tour erwandert wird

Wanderzeit:

5, 6, ... Stunden

Schwierigkeitsgrad:

Eifelwanderung mit doch Höhenunterschiede, allerdings für den  Anstieg zur Dreiborner Höhe wird der gemäßigtere Weg mit gleichmäßiger und recht moderater Steigung gewählt

Wegebeschaffenheit:

gut begehbar, fast ausschließlich naturbelassen

Leinenführung:

Naturschutzgebiet, Hunde müssen an der Leine geführt werden

Besonderheiten:

traumhaftes Naturschauspiel von leuchtend gelb blühendem Ginster in der "Steppe" der Dreiborner Höhe - und - natürlich grandiose Ausblicke über die üppig grün bewaldeten Hügeln des "Nationalpark Eifel" und dem Rursee - und - eine Bötchen-Tour über den Rursee

Mindestteilnehmerzahl:

6 Personen

 

Diese 4 PfotenTour ist eine wirklich sehr, sehr außergewöhnliche!!


Es fängt schon damit an, dass sie eigentlich besser mit dem 4 PfotenAusflug beschrieben werden müsste und das nicht nur, weil sie über so viele Stunden gehen wird, sondern weil auch so viele und so viele unterschiedliche Erlebnisse in ihr vereint sind.


Natürlich wird gewandert durch Natur und Kultur. Wir starten in Einruhr, einem wirklich sehr idyllischen kleinen Eifeldörfchen am Rursee. Hier könnte man schon den ganzen Tag am See sitzen bleiben und die Seele baumeln lassen. ABER, das werden wir uns erst zum Schluss gönnen.


Wie heißt es so schön "Erst die Arbeit dann das Vergnügen" - und ein wenig Arbeit wird es uns schon kosten, die Dreiborner Hochfläche zu "erklimmen". Aber keine Angst, wir werden nicht den sportlichen, steilen Anstieg wählen, sondern den gemäßigteren, gleichmäßig ansteigenden Weg - langsam aber stetig (und mit allen notwendigen Päuschen) wandern wir durch den Buchen-, Eichen- und Fichtenwald bergauf.


Bald wird unsere Anstrengung schon erstmalig belohnt - mit einem herrlichen Panoramablick über das Eifeldörfchen und den See - und - der Aussicht, dass wir Höhen-technisch das Schlimmste hinter uns haben, denn der Name "Dreiborner Hochfläche" ist nicht mutwillig entstanden und es geht mehr oder weniger eben weiter.


Die Vegetation ist hier komplett anders - eine weite, normalerweise steppenartige Grasfläche breitet sich vor unseren Augen aus. Normalerweise ziemlich öde - ABER, nicht so um diese Jahreszeit. Die in der Grasfläche üppig vorhandenen Ginstersträucher bilden nun ein strahlend gelbes Blütenmeer - das Eifelgold.


Wir können das weit über die Region bekannte Eifelgold auch eine ganze Weile genießen, denn wir streben über die Hochfläche das ehemalige Eifeldörfchen Wollseifen an.


Nach dem Krieg wurde das Gebiet großräumig um Dreiborn zunächst von den Briten, dann von den Belgiern als Truppenübungsplatz genutzt - natürlich gesperrt für die Zivilbevölkerung. Die Einwohner von Wollseifen wurden von heute auf morgen "evakuiert", durch Beschussübungen wurde der Großteil ihrer Häuser schnell dem Erdboden gleich gemacht...

Später wurden neue "Geisterhäuser", auch Kulissenhäuser genannt, errichtet. Sie dienten den Truppen zum Trainieren von Häuserkämpfen. So fanden zum Beispiel auch auf diesem "Kriegsspielplatz" die NATO-Übungen für den Kosovo-Einsatz statt.


Von dort wandern wir die Hochfläche "runter" zur Urfttalsperre. Auf diesem Weg können wir nicht nur immer wieder die Aussicht traumhaften, grün bewaldeten Hügel des "Nationalpark Eifel" und den Rursee genießen, sondern auch einige Fernblicke auf die immense Anlage der "NS-Ordenburg Vogelsang", deren Errichtung von Hitler für die Ausbildung seines Führungskaders gedacht war.


Die Urfttalsperre ist die älteste Deutschlands und zum Zeitpunkt ihrer Errichtung auch die größte Europas - und es wird sicherlich sehr beeindruckend sein, mal rechts und links über das Geländer zu schauen...

...und, eine kleine Rast und Einkehr in dem Restaurant an der Urfttalsperre habe wir und inzwischen nun ja wirklich verdient!!


Von hier aus könnten wir uns dann auf zu dem nächsten Highlight unseres 4 PfotenAusflugs machen. Ab hier können wir uns gemütlich von der Rursee-Schifffahrt nach Einruhr zurück schippern lassen, eine neue und wirklich auch eine wunderschöne Möglichkeit, den Rursee mit seiner traumhaften Natur zu genießen.


Sollten wir jedoch nicht vollends wandermüde sein, können wir auch noch eine der beiden Schiffsstationen erwandern und die andere laufen - welche der beiden ist beliebig austauschbar - wenn man mal von dem etwas unterschiedlichen Landschaftsbild absieht, beide führen am Ufer des Sees entlang - also flach und ohne Steigung und beide ähnlich lang...

Die Entscheidung treffen wir spontan, ganz nach Lust, Laune - und Wetter.


In jeden Fall sollten wir wie eingangs schon angesprochen, in Einruhr angekommen uns noch einmal in ein nettes Lokal begeben und unsere Seelen kräftig baumeln lassen und die vielfältigen Eindrücke - und Leistung!!! Revue passieren lassen.


Wie immer, es gilt, bitte denken Sie unbedingt an ausreichend Getränke (!!) und eventuell auch Verpflegung  für unterwegs. Auch das Tragen von Wanderschuhe ist auf dieser 4 PfotenTour mehr als nur angeraten.

 Leistungen von 4 PfotenTouren:

  • Geführte Wanderung durch einen Wanderexperten
  • 1 Leckerli für jeden Mitwanderer
  • Infos über das Gebiet
  • 1 Pfotenabdruck

 Ihre Eigenleistung:

  • Eigene An- und Abreise
  • Verpflegung & Getränke für unterwegs
  • Fahrkarten für die Rursee-Schifffahrt

Preis:

  • 19,00 € Normaltarif:  1 Person & 1 Hund
  • 28,50 € Partnertarif:  2 Personen & 1 Hund

 

zu den Terminen